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Friday, 15.12.2017

Project management


atene KOM
Julia Külß

Transnational Communications
Georgenstr. 24
10117 Berlin
Fon +49 30.6098990-0
Fax +49 30.6098990-99

www.atenekom.eu

Hintergrund des Projektes

Fossile Energieträger haben – neben der Nuklearenergie – über lange Zeit eine dominante Rolle in der Energieversorgung gespielt. Der heutige Umfang im Gebrauch von fossilen Energieträgern wie Erdöl oder Kohle ist jedoch hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Klimawandel und ihrer endlichen Verfügbarkeit problematisch. Aus dieser Überlegung, zusammen mit den (z.T. daraus resultierend) steigenden Kosten für fossile Energieträger, wie in letzter Zeit zu beobachten, sowie die Gewissheit, dass diese Kosten auf solch hohem Niveau bleiben oder noch weiter steigen werden, bilden den Hintergrund für PEA: Aus ökonomischer wie auch ökologischer Sicht ist es nicht vernünftig, die Energieversorgung auf fossilen Energieträgern zu gründen.

In diesem Zusammenhang haben Kommunen und örtliche Verwaltungseinheiten eine Schlüsselrolle in mehrfacher Hinsicht:

Aufgrund ihrer Nähe zur Bevölkerung haben sie ein hervorragendes Potential, den Prozess der Umstellung durch ihr eigenes Beispiel bei öffentlicher Amtsausübung zu begleiten.

Sie haben die Möglichkeit, den Wechsel bei Bevölkerung, in den Unternehmen (und evtl. der örtlichen Industrie) anzuführen.

Auf lokaler Ebene wird Energie vielfältig verwendet, und Kommunen sind für viele Bereiche der öffentlichen Dienste, der Gewähr einer Energieversorgung usw. regelnd, federführend oder maßgeblich verantwortlich. Das bedeutet ein Potenzial für Optimierungen im örtlichen Zusammenhang.

Örtliche Verwaltungen haben auch eine Verantwortung im Bereich Klimaschutz und lokaler Versorgungssicherheit. Ferner ist ihnen eine eingebundene Rolle bei der (Über-)Erfüllung des Kyoto-Protokolls zugedacht. Natürlich ist dazu Aktivität der höchsten politischen Ebenen notwendig, aber alle ambitionierten Zielsetzungen sind ausschließlich durch die Umsetzung auf der örtlichen Ebene zu realisieren.

Abseits von ökologischen Aspekten, sind alleine die ökonomischen Konsequenzen aus steigenden Kosten mannigfaltig.

Hinsichtlich kommunaler Dienste ist offensichtlich, dass sie durch Preissteigerungen im Zusammenhang mit Transport, aber auch Heizung und Stromversorgung direkt betroffen sind. Daraus ergibt sich wiederum Druck auf die öffentlichen Leistungserbringungen in Schulen, Sportanlagen oder dem Rathaus selbst, aber auch Verschärfungen in den öffentlichen Haushalten.

Zusätzlich haben sich besonders kleinere Kommunen häufig mit einer schwindenden Bevölkerungszahl auseinanderzusetzen, speziell im ländlichen Raum.